Dienstag, 29. Juli 2008

DANKE


So, da nun bereits mehr als die Hälfte rum ist, möchte ich die Gelegenheit nutzen, ein großes Dankeschön lozuwerden.

Danke zu allererst an meinen Schatz Andrea, der mich beim Studium und dem damit verbundenen Aufwand, insbesondere jetzt, seit ich nun schon einige Wochen von zu Hause weg bin, toll unterstützt. Und unsere kleine Jolina durch alle Höhen und Tiefen einer Fast-Zweieinhalbjährigen begleitet...Ohne Dich hätte ich das Studium nicht gemacht, aber auch nicht geschafft! Du bist mir wertvoll wie nie zuvor und ich bin froh, dass ich Dich gefunden habe. ILD!!!

Danke auch an die kleine Maus Jolina, die mich mit Ihren Fotos und dem ein oder anderen Videotelefonat per Skype bei Laune gehalten hat :-)


Danke auch an den Rest meiner Familie, Mamas und Papas, Omas und Opas, Geschwister und alle anderen, die mit einer Engelsgeduld die Tücken der Mehrbelastung (und das schon seit 5 Jahren) auffangen. Ich bin froh, dass ich Euch habe!

Ein weiteres Dankeschön geht an meinen "Hauptsponsor", die Kasseler Sparkasse, denn ohne diese Unterstützung wäre das MBA-Studium und der damit verbundene Auslandsaufenthalt hier in Boston auch nicht möglich gewesen. Ich hoffe, ich kann das Vertrauen zurück geben :-)

Das vorletzte Dankeschön geht an meine "Reisegruppe" mit Manuel Tim und Alexandra, die die Zeit hier zu einer Angenehmen gemacht haben. Auch wenn es manchmal "anstrengend"war ...jaja, für alle Parteien, auch für Euch ;=) , haben wir das ganz gut hinbekommen, finde ich. Und selbstverständlich DANKE auch an Petra für das Abholen vom Flughafen mit lecker Getränk!

Und zum Schluss Danke nach Hawaii für die ein oder andere lustige Skype-Session wenn wir aufgestanden sind und Ihr grad nach Hause gekommen seid :-))

Gewitterschaden!

Ein weiterer Grund für meine Online-Abstinenz war ein Gewitterschaden. Hier in Boston kommen die Gewiiter urplötzlich - und dann aber richtig. Und bei einem dieser Überfallgewitter hatte es dann meinen kleinen eee-Laptop zerschossen. Aber dank der Sparkassenversicherung konnte ich kurzfristig Ersatz besorgen (Hausratversicherung - sollte man immer dabei haben...wer noch nicht versichert ist, bitte melden, ich hätte da einen guten Tipp ;-)).

Auch wenn die ees hier leider sehr begehrt und deswegen vollständig ausverkauft sind...und ich daher leider mit einem klassischen Laptop vorlieb nehmen muss..trotzdem bin ich froh, dass das so schnell geklärt werden konnte. Ohne Laptop ist - oder wäre man - hier echt aufgeschmissen...

Alltag


Hätte nicht geglaubt, dass es dazu noch kommt. Alltag. Unialltag. In den letzten zwei Wochen gab es einiges zu tun, und die Zeit vergeht wie im Flug. Nächste Woche reisen wir schon wieder ab und das "Auslandssemester" ist zu Ende. Ich freue mich sehr auf zu Hause, meine Familie und Freunde wieder zu sehen - andererseits werde ich sicher diesen "Ausflug aus dem realen Leben" vermissen. Zum lernen mit dem Laptop unterm Arm rausgehen, weil die Zimmer ohne Aircondition nicht aushaltbar sind / joggen zu gehen, mal morgens, mal mittags, mal abends / einfach mal ein Buch nehmen und ein bißchen lesen. So "lazy" wird es nie wieder sein.

Aber ich freue mich wahninnig drauf, wieder in die eigenen vier Wände zu kommen, habe Kraft getankt für die Aufgaben, die in Deutschland auf mich warten.

Und werde tausend Runden Memory mit der kleinen Maus spielen :-))

Wie gesagt, Projektarbeit in Psychologie, Klausur in Psycho, wöchentliche Hausarbeiten in Management und die zusätzlichen Case Studies alle unter einen Hut zu bringen ist nicht in 5 Stunden pro Tag getan. Aber, wie sagt unser Management-Professor Bob so gerne: No wyning please...

Montag, 14. Juli 2008

New York Impressionen II

Danke an Tim für die tollen Bilder!!!

Stadtrundfahrt durch Donwtown Manhattan

New York Skyline vom Boot aus

Statue of Liberty...

New York Waterfalls - eine aktuelle Installation, die bis Oktober zu sehen ist. Mehr unter http://www.nycwaterfalls.org/

New York Impressionen

New York Broadway - nur eine Seitenstraße (bzw.einen Block weiter) war unser Hotel...

Der "Touribus" - im Nachgang betrachtet wirklich hilfreich, um in kurzer Zeit viel zu sehen. Und das bei strahlendem Sonnenschein :-))
Empire State - nur von unten, keine Zeit...

Unsere Rundreise - am ersten Tag lila (oben rechts "Uptown", nicht mehr ganz drauf), und am Samstag Mittag dann grün - einmal quer durch die Stadt am Empire State vorbei, zur Freiheitsstatue und wieder zurück...


Unser Musical

New York - Schön wars !

Jetzt sitze ich im „Luckystarbus“ und wir sind gerade abgefahren. Ich hätte es nicht erwartet,aber New York ist tatsächlich eine Reise wert. Die Stadt bietet soviel sehenswertes verbunden mit gigantischen Möglichkeiten zum shopping und tollem Abendprogramm.

Wir haben uns am ersten Tag das klassische Touriprogramm angetan und uns eine 48-Stunden-Karte für einen Sightseeingbus besorgt, der verschiedene Routen im Angebot hatte, und zudätzlich eine Fahrt mit dem Wassertaxi. Aufs Wasser bin ich nicht, ich habe das Shopping etwas intensiver ausgenutzt:-) Aber die drei andren haben tolle Bilder gemacht, werde sicherlich das ein oder andere einstellen.

Nachdem wir uns Freitag abend mit Christiane, Marcus und Filippo getroffen haben (die verbringen Ihr Auslandssemester zzt in Indiana an der IUP), stand am Samstag Abend dann noch ein Broadwaymusical auf dem Programm – wir haben uns kurzfristig für einen Klassiker entschieden und haben „Chicago“ genossen. Für 64 Dollar kann man nichts sagen, wir hatten gute Plätze und wenn man ein bisschen das Flair Chicagos der 20er Jahre mag, dem wird das Musical sicher gefallen.

Heute vor der Rückfahrt sind Tim und ich nochmal die Fifth Avenue runtergeschlendert und haben nochmal eine gemütliche Shoppingsession in Macys, dem weltgrößten Kaufhaus, gemacht (und endlich – das erste Klamöttchen für meine Frau gefunden! Ich dachte schon das wird nix mehr...aber Frau Karan sei dank...

Irgendwie bin ich aber auch froh, aus dem Großstadttrubel wieder zurück ins „beschauliche“ Boston zu kommen :-) Auch wenn dort die nächsten Fallstudien für Management, die nächste Klausur in Psychologie und so ne Hausarbeit wartet. Manuel und ich haben uns entschieden, unser Thema als Website zu präsentieren...(das spart zwei Psychologiequellen)...Manuel schreibt ein bissi mehr Text und ich kümmere mich drum, das ein bißchen anzuhübschen :-)


Kälteschock im Fung-Wah-Bus nach New York

Moderner Technik sei dank – ich sitze grad im Fung-Wah-Bus und nutze die Zeit, um wieder einmal ein paar Zeilen zu schreiben. Eines ist sicher – so gefroren habe ich lange nicht mehr. Der kleine chinesische Busfahrer (der die Fahrt hoffentlich überlebt, denn es wurde wohl auch schon ein Fung-Wah-Bus-Fahrer während der Fahrt ermordet...chinesische Mafia....mit Schwund muss man rechnen...) hat die Air Condition auf gefühlte Minus 10 Grad gestellt. Und da die Wettervorhersage für die nächsten drei Tage New York so positiv war, sitzen wir hier alle kurzärmelig...wer hätte das gedacht.

Ich bin gespannt auf New York. Wir werden das ein oder andere sightseeen, sicherlich mal schööön shoppen gehen, und wenn es gut läuft, ein paar Last-Minute-Karten für ein Broadway-Musical ergattern. Wäre toll. A pro pos laufen - Manuel und Tim haben ihre Laufklamotten mitgenommen, wenn wenn mal schon mal in NY ist,muss man schließlich durch den Central Park gejoggt sein :-)

Für mich kommt das noch ne Woche zu früh, aber es sieht gut aus, dass ich vielleicht nächste Woche auch einsteigen kann. Ich melde mich vielleicht auf der Rückfahrt wieder...dann aus dem Lucky-Star-Bus. Kostett auch 15 Dollar pro Fahrt, hörte sich aber vertrauenserweckender an. Aber soweit ich das nach knapp 2 Stunden Fahrt feststellen kann - es sind weder Ziegen, noch Hühner im Bus,auch kein offenes Feuer oder so was. Wobei...wenn ichs mir recht überlege...bei den Temperaturen hier wäre das eine gute Alternative ;-)

Herr Jovi in Boston – sag mal einer, die Amerikaner könnten keine Schlager!

"Bad Medicine" Boston, 10. Juli bei Youtube:


Bon Jovi, Bad Medicine, Boston 10th July 2008


Gestern abend fand das lang erwartete Bon-Jovi-Konzert statt. Petra hatte uns ja dankenswerter Weise Karten besorgt(Petra – aufgemerkt- ich hab Dich gelobt!...wo ich schon nicht erwähnt hatte, dass wir von Dir mit nem Bierchen bei unserer Ankunft am Flughafen abgeholt wurden...welch Fauxpas....) Das Konzert hatten wir uns nach der Klausur auch redlich verdient. Die war doch ziemlich tricky. Und ich glaube,wir müssen uns auch erst wieder an die Tücken eines Multiple-Choice-Tests gewöhnen. Die Ergebnisse bleiben abzuwarten. Aber Dr. Diyanni, unsere Professorin, hat uns für die nächste Klasur ne halbe Stunde drauf gegeben(wir dürfen früher anfangen) , um das ein oder andere Wort mehr im Wörterbuch nachschlagen zu können. Ich denke, das ist ganz hilfreich.

Aber zurück zum musikalischen Teil des Tages! Das Konzert hat meine Erwartungen mehr als erfüllt. Bei anderen Kapellen hat man ja Sorge, dass die die neue Platte spielen und zwei,drei andere bekannte Songs dazumischen. Das war gestern definitiv anders. Ich glaub es gab insgesamt drei Lieder, die man nicht gut mitsingen konnte. Der Rest war schönster Schlager-Rock zum mitsingen. Und wenn in so einer Halle gute 18.000 Leute gemeinsam einen Song singen, ist das echte Gänsehaut!

Um 12 (auch wenns nicht 12 war) hatte Gitarrist Richie (sambora) Geburtstag. Der durfte dann auch ein Lied singen und später nochmal mit Herrn Jovi „Wanted dead oralive“ unplugged. Klasse! Mal gucken, ob ich von Manuel ein Video vom Konzert eingestellt bekommen.

Psychologie-Klausur – Vorbereitung mit Hindernissen

Murphys Law No.751– die heißesten Nächte sind immer die, in denen man eigentlich den geruhsamsten Schlaf bräuchte. Die Nacht vor der Psychologie-Klausur war ne einzige Katastrohpe. Schwülheiß, kein Wind...ich glaube, richtig geschlafen habe ich maximal drei Stunden.


Wir werden sehen, wohin das führt. Dafür genieße ich die Sonnentage zur Zeit und liege tagsüber am „BU beach“, eine Liegewiese direkt vor der Haustür. Lesen und lernen läßt es sich dort erheblich besser als in unseren unklimatisierten Räumen. Und ich habe mir fest vorgenommen, mich noch für das BU-WLAN anzumelden (das ist nämlich nochmal ein Formular wert...); dann kann ich sogar draußen auch ins Internet. Alles wird gut!

Samstag, 5. Juli 2008



das ganze Feuerwerk (22 min) kann hier angesehen werden:
http://wbztv.com/local/july4/fourth.of.july.2.764282.html

Es wird ernst...




...so langsam wirds ernst. Nach nur drei Lehrveranstaltungen fängt schon die Klausurvorbereitung an - nächsten Donnerstag schreiben wir in Social Psychology die erste von drei Klausuren. Zählen je 20% der Endnote. Ein Projekt (30%) und ein paar Prozentchen für Anwesenheit und Teilnahme im Unterricht ergeben dann die Endnote...

Nebenbei werden wir nun pro Woche in Management jeweils eine Case-Study schriftlich bearbeiten. Das sind alles Harvard-Business-review Fälle, jeder etwa 30 Seiten lang. Beginnen werden wir mit Porsche, die weiteren Firmen, um die es gehen wird, sind ebenfalls interessant zu lesen: GAP, ZARA, IKEA um nur einige zu nennen. Nebenbei gilt es noch ein ganzes Managementbuch zu lesen, was wohl auch irgendwie klausurrelevant ist.

Die Zeit wird knapp!

Der angedachte Trip zu den Niagarafällen wird wohl deshalb schonmal nix werden. Fest vorgenommen haben wir uns jedoch, mal einen oder zwei Tage nach Cape Cod (dem Sylt Amerikas) zu reisen und auch irgendwie zwei oder drei Tage durch New York zu schlendern.
Schaun mer mal (dann sehn mer schon)...

Fireworks Impressionen

Das Bild ist von Timmi, ich glaube,er hat die beste Kamera von uns allen...werde hoffentlich noch ein paar Bilder von ihm bekommen ;-)




Der Sonnenuntergang war ein echter Hingucker und ein farbenfroher Start in den Abend...

4th of July - Unabhängigkeitstag (oder wie Feuerwerk wirklich geht)

So.
Ich brache in meinem Leben keine weitere Feuerwerke mehr zu sehen. Heute war "Boston Pops Fireworks Spectacular" http://www.july4th.org/

Und das konnte man im wahrsten Sinne "ein Feuerwerk abbrennen" nennen. Das was wir aus Deutschland kennen, ist dagegen eher eine Lachnummer...es war gigantisch. Wir hatten tolle Plätze und Alexandra und Timmi hatten Picknick vorbereitet (selbstgebratene Burger, Gemüse und Dip, Käse und Wurst). Trotz des Temperatursturzes (gefühlt waren es heute 10 Grad kälter als noch Vorgestern) war es ein toller Abend.

Es waren wohl eine halbe Million Menschen rund umden Charles River da, um das Feuerwerk und das Konzert der "Boston Pops" zu hören.
http://www.bso.org/bso/index.jsp?id=bcat5220105