Montag, 30. Juni 2008

Faire Verlierer!

Gruppenfoto mit unseren spanischen Freunden nach dem Finale

Lieber Meik, lieber Martin,

SO SCHÖN habt Ihr uns noch nicht gegrüßt! SMS an Videoleinwand in der Fussballpinte :-)

Fishbowl!

Fishbowls nach dem Halbfinale

Umzugstag

Heute ziehen wir um. Zur Zeit sitze ich vor unserem Wohnheim und bewache das Gepäck von Alex, Manuel und mir. Die beiden sind zur Housingoffice gelaufen, um dort die Schlüssel abzuholen. Wir haben ja schließlich keine Zeit zu verschenken, es ist jetzt 11.34 Ortszeit und in knappen 3 Stunden beginnt das Endspiel und zur Kneipe müssen wir auch noch...“public viewing“ heißt übersetzt im Übrigen Leichenschauhaus...da sollte man hier tunlichst nicht nach fragen ;-) Aber wie bereits erwähnt, von Menschenmassen, die gemeinsam Fußball schauen, ist man hier weit weit entfernt.

Timmi, unser Nachzügler, hat schlauerweise seine 200$ Anzahlung nicht geleistet und hat nun (bis jetzt) kein Zimmer. Mal sehn, er ist unterwegs zur Registrierung für die Wohnungen und hofft, vielleicht noch kurzfristig was zu bekommen. Schaun mer mal!

Ansonsten gilts jetzt Daumen drücken für das Spiel nachher,

viele Grüße aus Boston,

insbesondere an Meik und Martin auf Hawaii ;-)


Marc

Der wahre Grund für Goldfischgläser

Auch wenn die -ja ich würde fast sagen- Ignoranz der Amerikaner bezüglich der Europameisterschaft mich ein bisschen stört (unsere Fanmeile zum Halbfinale war 12 Personen groß, davon drei wir selbst), ein Gutes hatte es ja. Nach dem Spiel war in der Kneipe direkt nach dem Abpfiff nichts mehr los, sodass wir uns ganz entspannt zum Pier aufmachen konnten, um draußen noch den ein oder anderen Cocktail zu trinken.

Und wie man auf den Fotos unschwer erkennen kann, geht das hier in Boston besonders gut aus „Fishbowls“, also Goldfischgläsern. Es war so nett dort, dass wir es den ganzen Abend dort ausgehalten haben, mit Blick auf die Skyline oder auf das Wasser. Schön!

Freitag, 27. Juni 2008

Endlich-ein echter Espressso !

Wahrlich-es ist nicht wirklich einfach,sich nahrungstechnisch auf die USA einzustellen. Nachdem wir in den letzten Tagen -ungewollt- auf die "Klassiker" French Fries und Konsorten zurückgreifen mussten, können wir seit heute abend ein echtes Erfolgserlebnis verzeichnen!

Das erste Mal, dass wir einen guten Italiener finden konnten. Der Tipp unseres English-Coaches, für ein gutes Restaurant mal nach "Little Italy" zu gehen, war Gold wert. Die Salate waren perfekt, für den Hauptgang hat der Hunger leider nicht mehr ganz gereicht (trotzdem sehr lecker - Manuel hat seine halbe Pizza "in the box" mit ins Hotel genommen).

Das Schönste gab es dann zum Schluss - einen echten italienischen Espresso :-))

So kann ein Tag gut ausklingen!

Morgen nun der letzte Tag in der Sprachschule, am Sonntag umziehen (hoffentlich geht das flott-die haben ohne Rücksicht auf europäische Sportneigungen die Eincheckzeiten auf zwischen 12 und 16 Uhr gelegt - mittendrin ist das EM-Finale!). Also Daumen drücken, dass wir da schnell durchkommen und dann in Ruhe (in Little Italy-die sind ja jetzt neutral *grins*) Fussball gucken können...

Bis denne,

Marc und Manuel

Dienstag, 24. Juni 2008

Erste Fotos

Boston Startup

Boston erkunden und Papierkram

Heute ist Montag, wir sind also "schon" den dritten Tag in Boston. Wir haben bereits die ein oder andere schöne Ecke von Boston erkundet (zu Fuss - da sind 10 km schnell mal gegangen), die ein oder andere Shopping-Ecke gefunden und für später vorgemerkt und die ein oder andere Ecke,wo man später des Abends auch mal ein Bierchen trinken kann, auch entdeckt.

Die Reiseführer und die Gesopräche mit Boston-Reisenden haben nicht zuviel versprochen: Boston ist wirklich eine tolle Stadt. Der Boston Common (Stadtpark) und insbesondere der Grünstreifen rund um den Charles River bringt die Natur in die Großstadt. Es ist einfach schön, in 5 Minuten raus aus den Hochhaus-Districts zu kommen und durch grüne Parks zu laufen.

Heute haben wir - nach dem ersten Vormittag in der Sprachschule (Einsortierungstest und "Orientation") - unseren Universitäts-Papierkram erledigt. Das war nicht Ohne! Von der allgemeinen Anmeldung zur Anmeldung zum Housing (also den Studentenwohnheimzimmern) über das Office zur Bezahlung der Kurse, zum Büro zur Beantragung des Studentenausweises hin zu dem Office zur Beantragung des Studentenzugangs der Universität und zum Schluss zur ISSO (dem Büro,wo man sich grundätzlich als Student registrieren mus). SCHÖN wäre es ja gewesen, wenn das alles irgendwie auf einer Ecke gewesen wäre. Aber da hier alles etwas größer ist, lagen die einzelnen Büros zwischen 5 und 15 Minuten Fussweg auseinander. Der Spaß hat uns knappe 4 Stunden gekostet - aber wir haben soweit alles erledigt. Hat ja auch was für sich.

Das Wichtigste- wir haben jetzt schon (ganze) zwei Alternativen, wo wir am Mittwoch das Halbfinale schauen können :-) Fussball wird hier zwar unterschätzt, aber an der ein oder anderen Ecke läuft dann doch der Flatscreenl. Schade war es -ehrlich gesagt- um die zwei Stunden, in denen wir uns Italien-Spanien angetan hatten (welch grausamer Kick)...

Im Sprachkurs ist auch ein Türke, mal sehn wie dieStimmung so wird am Donnerstag ;-)

Jetzt, da fast alle Formalitäten erledigt sind (wir sind gut in der Zeit), können wir uns auf die Sprachkurse und dann auf die Uni konzentrieren.

Bis die Tage,

Marc

Samstag, 21. Juni 2008

Angekommen!
Landeier unterwegs...oder Fliegen 2.0


Seit gestern abend 17 Uhr Ortszeit (23 Uhr Zuhausezeit) haben wir amerikanischen Boden unter den Füßen. Das Wetter ist zur Zeit durchwachsen, so Mitteb25 Grad – aber damit lässt es sich gut leben. Und unser Zimmer im Intercontinental -unsere Bleibe für die ersten 10 Tage- lässt keine Wünsche offen. Heute werden wir mal ganz gemütlich in die Stadt wackeln, die nötigsten Dinge einkaufen und vielleicht heute Nachmittag mal auf dem Cambridge Music Festival vorbei schauen.

Doch zunächst noch ein paar erwähnenswerte Dinge zur Anreise an sich. Der Flug verlief mehr als planmäßig, was Zeit und auch die Reisequalität an sich betraf. Sicher – in letzter Zeit bin ich nicht so häufig geflogen, aber an der ein oder anderen Stelle war ich doch ein wenig überrascht:

Der „Snack“ im ersten Flug bestand aus einer Tasse Kaffee und nem Müsliriegel. Wir hatten erwartungsvoll unsere Tische ausgeklappt und wurden herb enttäuscht :-) Aber als wir feststellten, dass wir ca 15 Minuten nachdem wir „Reiseflughöhe“ erreicht hatten, schon wieder in den Landeanflug gen London ansetzten, brachten wir doch ein wenig Verständnis für die magere kulinarische Unterstützung auf. Wir holten das dann am Flughafen in Heathrow wieder auf, damit hatten wir die Wartezeit gleichzeitig sinnvoll genutzt.

Auf dem Weiterflug gen Boston sollte dann alles besser werden. Fast alles - denn die Sitzplätze am Notausgang (die ich von zu Hause aus im Internet gebucht hatte – moderner Technik sei dank) aus dem erste Flug mussten dann zwei Plätzen in der Flugzeugmitte weichen. Und eines ist klar- „Platz“ ist was anderes!

Aber wir wurden entschädigt: Es war wohl eine gute Entscheidung, mit Virgin Atlantic zu fliegen, der Airline des Milliardärs Richard Branson. Er scheint ein wenig technik-verliebt zu sein, was sich in der Ausstattung der Sitze widerspiegelte. Und so wurde der Flug zum Multimedialen Vergnügen...eine kleine -aber nicht vollständige Aufzählung dessen, was man „heutzutage“ in so einem Flugzeug alles erleben kann:

  • zunächst hat erstmal jeder einen kleinen TFT-Monitor am Sitz des Vordermanns, welcher gemeinsam mit einer einem Telefonhörer ähnlichen Fernbedienung die Multimediazentrale darstellte. Damit konnte man

  • so ca. 50 Filme sehen (erstmal nix ungewöhnliches, wobei die Anzahl sicher auch nicht überall üblich ist).

  • aktuelle Musik-Alben hören (Klassiker von „best of Guns n Roses“ bin hin zu den aktuellen Chart-Künstlern wie Amy Winehouse, Duffy und vielen anderen mehr)

  • inklusive war auch eine Spielekonsole mit Spielen wie Schiffe versenken, Wer wird Millionär, Schach, Wissensquiz, Bowling, Pong und viele andere.

  • Und weil alleine Spielen auf Dauer wenig Spaß macht, konnte man einen Großteil dieser Spiele auch als Multiplayergames mit bzw. gegen andere im Flieger spielen! So habe ich mit Manuel die ein oder andere Partie Schach und Schiffe versenken gespielt und spannende Duelle gegen jemanden aus Reihe 38 und Reihe 64 im Wissensquiz geführt.

  • Zusätzlich hätte man mit diesen Dingern auch telefonieren und SMS (2,50$ das Stück) versenden können.

  • Und selbstverständlich gab es auch alle Reiseinformationen und diverse Reiseführervideos (auch über Boston, dauerte ne halbe Stunde) anzuschauen.

Verrückte Wert! Alles in allem – es wurde nicht langweilig und der Flug ging rum wie im Flug :-)

So das soll es für heute gewesen sein. Wir waren schwer überrascht über soviel Unterhaltung im Flieger und werden uns jetzt mal in Boston umsehen.

Lieben Gruß nach Deutschland!

Marc und Manuel

Sonntag, 15. Juni 2008

Startschuss!

Hallo :-)

Den ein oder anderen interessiert es sicher (mehr oder weniger), was in den 7 Wochen USA um mich herum so passiert.

Und da ist es - glaube ich- einfacher, alles in einem Blog festzuhalten und einige Bilder hinzuzufügen. Statt jedem eine email zu schreiben und so - is doch altmodisch ;-)

Daher werde ich mich zum ersten Mal an einem Blog versuchen - schaun mer mal, wie es gelingt.

Viele Grüße Marc